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Chlamydien

Chlamydien werden auf die gleiche Weise übertragen wie Tripper. Somit stellt auch hier Oral- (Blasen), Anal- und Vaginalverkehr ein Risiko dar. Auch die Symptome sind ähnlich denen der bei Tripper: der Ausfluss aus der Harnröhre ist allerdings meist nur glasig, milchig oder wässrig und nicht eitrig, das Brennen der Harnröhre wesentlich weniger schmerzhaft. Infektionen des Rachenraumes sind vollkommen beschwerdefrei und werden nur durch einen Abstrich der entsprechenden Region entdeckt. Infektionen des Analbereiches können ohne Beschwerden, mit dumpfen Schmerzen im Dammbereich oder mit schmerzhaften Durchfällen mit Blut und Schleimabgängen einhergehen. Auch zur Behandlung von Chlamydien werden Antibiotika eingesetzt.

Expertentipp: Um sexuell übertragbare Krankheiten rasch erkennen und gegebenenfalls behandeln zu können, sollten sich schwule und bisexuelle Männer unbedingt in die Obhut von spezialisierten Ärzten begeben. Hier ist falsche Scham unangebracht und kann, unnotwendigerweise, zu Fehldiagnosen und dem Verschleppen von Krankheiten mit der Gefährdung des Partners oder der Partnerin kommen. Der langjährige „Familienarzt“ ist zur Abklärung von sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten oft nicht der ideale Ansprechpartner.

Gonorrhoe

Gonorrhoe (=Tripper) wird durch infektiösen Ausfluss aus der Harnröhre oder dem Anus (Vaginal- und Analverkehr) sowie auch durch Kontakt mit der Mundschleimhaut (Oralverkehr) übertragen. Brennen und eitriger gelblicher Ausfluss aus der Harnröhre, sowie Brennen der Harnröhre und Schmerzen im Analbereich können wenige Tage nach der Infektion auftreten. Sehr oft verläuft die Infektion vollkommen beschwerdefrei und damit unentdeckt. Zur Behandlung der Gonorrhöe werden Antibiotika – meist in Form von Injektionen – eingesetzt.

Expertentipp: Um sexuell übertragbare Krankheiten rasch erkennen und gegebenenfalls behandeln zu können, sollten sich schwule und bisexuelle Männer unbedingt in die Obhut von spezialisierten Ärzten begeben. Hier ist falsche Scham unangebracht und kann, unnotwendigerweise, zu Fehldiagnosen und dem Verschleppen von Krankheiten mit der Gefährdung des Partners oder der Partnerin kommen. Der langjährige „Familienarzt“ ist zur Abklärung von sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten oft nicht der ideale Ansprechpartner.